Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,


arbeitsreiche und intensive Wahlkampfwochen liegen hinter uns, wir haben gemeinsam gekämpft und alles gegeben, aber leider ist das nicht honoriert worden. Für euren unermüdlichen Einsatz möchte ich euch dennoch von ganzem Herzen danken. 

Ihr habt es erst möglich gemacht, dass ich mich der Wahl zum Bürgermeister stellen konnte. Ohne euren Zuspruch und eure Hilfe wäre ich nie so weit gekommen. Denn ihr habt mich nicht nur in den letzten Wochen vor der Wahl unterstützt, sondern mich in den fast zehn Jahren zuvor, in denen ich mich der Kommunalpolitik gewidmet habe, getragen, gefördert und auch gefordert. Dies zeigt mir, dass eure Hilfe kein einmaliger Hype war, dass ihr mich nicht nur unterstützt habt, weil es gerade in euren Zeitplan und eure Vorstellung passte. Dies zeigt mir, dass ihr meine Politik, meine Persönlichkeit und meine Erfahrung schätzt. Ihr habt über Jahre hinweg an meiner Seite gestanden. Dafür gebühren euch mein Dank und mein Respekt. 

Es ist ein Zeichen der Zeit, dass Wahlen offenkundig nur das Stimmungsbild einer kurzen Epoche widerspiegeln, nicht aber all die Arbeit und Mühe, die in den Jahren zuvor geleistet wurden. Wir lassen uns jedoch nicht entmutigen – wir machen weiter. Euer Zuspruch und die tröstenden Worte nach der Wahl, verbunden mit dem Drängen, bloß nicht aufzugeben, haben mich darin bestärkt, der Politik in unserer Heimat weiterhin verbunden zu bleiben.

Ein Dank gilt auch den Wählerinnen und Wählern, die mir ihre Stimme gegeben haben. Ich versichere, dass ich mit meiner Politik, der Sie Ihr Vertrauen ausgesprochen haben, weitermachen werde.

 

Danken möchte ich auch jenen Mitbewerbern und deren Helfern, die den Wahlkampf fair und niveauvoll haben ablaufen lassen – was man von dem einen oder anderen Interessierten in den sozialen Netzwerken dagegen nicht behaupten konnte. Von jener Hetze, Stimmungsmache, persönlichen Angriffen nicht nur auf Kandidaten, sondern auch auf deren Angehörige haben wir Bewerber uns untereinander jedoch größtenteils nicht mitreißen lassen. Das zeigt mir, dass nicht die Kandidaten dafür sorgen, wenn Wahlkampf unter der Gürtellinie betrieben wird.

 

Ich weiß, dass ihr, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, faire Verlierer seid. Ich weiß, dass ihr Dieburgs neuen Bürgermeister respektieren und bei seiner Arbeit unterstützen werdet. 

Wenn wir kritisieren, dann konstruktiv, offen und ehrlich – nicht via sozialem Netzwerk oder hinter vorgehaltener Hand. 

 

Ein besonderer Dank gilt meiner Familie, meiner Ehefrau Rosemarie und meinen Söhnen. Es war eine kräftezehrende Zeit für euch, ihr habt leider feststellen müssen, dass der Wind heftig von vorne wehen kann. Dennoch habt ihr mich bestärkt, unterstützt, euch mit mir gefreut und mit mir gebangt. Nie habt ihr geklagt, nie habt ihr gefragt, ob das denn alles sein muss. Wieder einmal habt ihr mir gezeigt, was das Wichtigste im Leben ist: eine liebende Familie, Zusammenhalt und Vertrauen. Danke dafür. 

 

Zu guter Letzt gratuliere ich dem neuen Dieburger Bürgermeister Frank Haus zu seinem Sieg und wünsche ihm für die kommenden sechs Jahre Mut, Kraft und Stärke.