70 Frauen und Männer sind am Sonntag der Einladung von Bürgermeister-Kandidat Renée Exner gefolgt, bei einem Rundgang sowie anschließend im Vereinsheim der DJK Viktoria Näheres über die politische Vorhaben der Dieburger Christdemokraten zu erfahren.

"Mein Anliegen war es, den Teilnehmern Informationen aus erster Hand zu geben"; sagte Exner nach der Veranstaltung. Er sei "ja der einzige Kandidat, der die Themen schon in den vergangenen Jahren mitbestimmt" habe, verwies er auf seine Engagement im Stadtparlament. Dort ist er seit einiger Zeit, nicht "nur" Abgeordneter, sondern auch Vorsitzender der CDU-Fraktion.
Exner machte in seinen Ausführungen nicht nur transparent, was er sich bei wichtigen Dieburger Zukunftsprojekten vorstellt. Er skizzierte immer wieder auch, welche Einflussmöglichkeiten ein Bürgermeister selst besitze. Bei vielen lokalpolitischen Entscheidungen ist es für Außenstehende nicht ganz leicht nachzuvollziehen, welches politisches Gremium für eine bestimmte Entwicklung in erster Linie verantwortlich zeichnet.

Beim Rundgang sprach sich Exner mit Blick auf das geplante Baugebiet "Dieburg Süd" für "sinnvolle Ansiedlungen" beim Gewerbe aus. Hier stellte er etwa den wichtigen Part des Rathaus-Chefs heraus, auf dessen Verhandlungsgeschick es dabei maßgeblich ankomme. Hinsichtlich des erhofften Sportzentrums am Skaterpark erneuerte Exner sein Ziel, in diesem Bereich Bereich so bald als möglich Ersatz für das Ende 2019 wegfallende Trainingsbad am Campus zu schaffen. Auch den Sporthallen-Engpass in Dieburg sprach er an und verwies bei Freibadsanierung und DJK-Vereinsheimanbau auf seine persönliche politische Mitwirkung sowie die seiner Fraktion in jüngerer Vergangenheit hin. Im Schlossgarten erinnerte er an der Querallee an einen Haushaltsantrag von CDU und Grüne, weitere Pflanzungen vorzunehmen. Schließlich sei der Schlossgarten "das einzige Gartendenkmal im Landkreis".

Nach etwa einer Stunde an der kalten Luft zog es den Großteil der Gruppe ins DJK-Vereinheim, wo sich noch immer mehr als 50 Teilnehmer zunächst mit einer von Rudi Kipp zubereiteten Erbsensuppe stärkten, ehe sie Exner in einer Fragerunde mit diversen Dieburger Themen konfrontieren durften. Besonders viele Fragen zielten dabei auf die Verkehrssituation und Entwicklung der Stadt ab. In diesem Zusammenhang kam auch das Thema "sichere Schulwege" (Exner: "Die Sicherheit hat für mich immer höchste Priorität") auf. "Ich hatte das Gefühl, dass die Leute informationsbedürftig sind", resümierte Exner. Er werde derlei Informationstouren durch Dieburg - unabhängig vom Ausgang der Wahl - deshalb auch in Zukunft fortsetzen.